PSSM

Myopathie, die wohl bekannteste Erkrankung ist PSSM – Polyssacharid-Speicher-Myopathie


PSSM ist eine Erkrankung, die noch nicht sooo viele Jahre bekannt ist und bei der so ganz fundierte Forschungsergebnisse noch etwas spärlich sind aber es kommen mehr und mehr Erkenntnisse dazu. PSSM gehört zu den Muskelerkrankungen, bei der sich (im Typ 1) Polysaccharide – also langkettige Zuckermoleküle – und amylaseresistente Polyssacharide in großen Mengen in der Muskulatur anreichern. Bei diesen Polysacchariden handelt es sich in erster Linie um Glykogen. Dieses Kohlenhydrat dient jedem Säugetier als Energiespeicher. Das Pferd bildet diese in derartigen Maßen, um die Muskulatur optimal mit Energie zu versorgen. Die Sensitivität der Muskelzellen gegenüber Insulin ist deutlich erhöht.
Im Vergleich zu anderen Pferden wird bei PSSM schneller und mehr Glukose aus dem Blut in die Skelettmuskulatur  aufgenommen und zunächst als Glykogen und später als amylaseresistente Stärke gespeichert. Due Gykolyse läuft also in den Muskelzellen normal ab.
PSSM-Pferde zeigen eine abnormale Glykogen- und Stärkesynthese, während der Abbau und der Verbrauch normal ist.
Kurz gesagt: Glykogen besteht aus einem zentralen Protein, an das bis zu 50.000 Glukosebausteine gebunden sind. Glykogen ist also nicht gleich Glykogen. Benötigt das Pferd die in Form von Glykogen gespeicherte Energie, werden die Glykogenmoleküle enzymatisch aufgespalten und zur Energiegewinnung umgebaut. Pferde mit PSSM bilden aber auch Glykogenmoleküle. Sie lagern die, die sie nicht wieder abbauen und für die Energieversorgung der Muskelzellen nutzen können, ein. Diese verbleiben dauerhaft in der Muskulatur, reichern sich dort mehr und mehr an und schädigen die Muskelzellen.
Erstmalig trat diese Erkrankung bei Quarter Horses auf, anfangs wurde sie für rassespezifisch gehalten, heute weiß man, dass dies Vermutung nicht stimmt.
Typ 1: ist genetisch bedingt, tatsächlich findet man diese Erkrankung überwiegend bei stark bemuskelten Rassen, wie Haflinger, Western Pferde oder Kaltblütern aber nicht ausschließlich. Um den Typ 1 feststellen zu lassen bedarf es eines Gen-Tests über ein Labor.
Typ 2: Auch hier schreitet die Forschung voran, aber ursächlich ist sie noch ungeklärt. Typ 2 ist genetisch bisher nicht nachweisbar. Center of animalgenetics hat hierzu bereits den ersten Test auf den Markt gebracht. Hier ein Auszug:
„Durch Forschungsarbeiten der Firma EquiSeq inc. wurden mehrere Mutationen identifiziert, die zu Defekten in der Muskelstruktur und/oder Funktion führen. Die genetischen Mutationen betreffen Proteine, die im Muskel zusammenwirken, was erklärt, warum die unterschiedlichen Mutationen zu ähnlichen Symptomen führen. Zu den Symptomen können wechselnde Lahmheiten, Muskelsteifheit, Muskelverspannungen, Krämpfe, Schwäche oder fehlender Antrieb aus der Hinterhand, Muskelschwund, Verhaltensänderungen und Schmerzen gehören. Die Krankheiten treten im Erwachsenenalter auf, und die Symptome werden in der Regel im Alter von 7-10 Jahren festgestellt; je nach Rasse und Umweltfaktoren können die Symptome jedoch viel früher oder auch viel später auftreten.
Zwei dieser Mutationen (Varianten P2 und P3- Mutationen in den Genen Myotilin und Filamin C) verursachen das, was beim Menschen als Gliedergürtel-Muskeldystrophie (LGMD) bekannt ist. Die P4-Variante (Myozenin 3) weist noch keine direkte Korrelation mit einer menschlichen Erkrankung auf, wurde aber durch Muskelbiopsien ebenfalls als Form von Myofibrilläre Myopathie (MFM) bestätigt. Die Px-Variante ist bei einigen Pferderassen mit der Recurrent Exercise Rhabdomyolysis (RER) verbunden.“
Die meisten betroffenen Pferde sind solange unauffällig, solange sie überwiegend eine Fütterung aus Strukturkohlenhydraten mit nur geringem Getreideanteil erhalten und ausreichend gearbeitet werden. Bei klinisch auffälligen Pferden fällt eine Fütterung mit einem großen Anteil leicht verfügbarer Kohlenhydrate auf, wie zum Beispiel (thermisch aufgeschlossenes) Getreide, Äpfel, Karotten, Trester, Melasse und andere zuckerhaltige Futtermittel.
Zu den Symptomen gehört die Bewegungsunlust, schnelle Ermüdung oder übermäßiges Schwitzen, das schon nach wenigen Minuten im Training beginnt, bei anhaltender Bewegung kann es bis zur Bewegungslosigkeit gehen und die Symptome wie Schwitzen usw. verstärken sich. Muskelzittern, Aufziehen des Bauches, sägebockartige Stellung, Festliegen und schmerzhafte Verhärtung der Hinterhand- und Kruppenmuskulatur.  Bei länger anhaltender Krankheit verstärkt sich die Bewegungsunlust und Lethargie, die Pferde magern ab und Rücken – und Kruppenmuskulatur atrophieren.
Auch Fälle wie Hahnentritt, Shivering oder ataxie-ähnliche Bewegungsmuster werden mit PSSM in Zusammenhang gebracht.
Ob Typ1 oder Typ2, das können nur entsprechende Tests genau sagen aber eine Umfangreiche Diagnostik könnte ihr über euren TA oder THP veranlassen die euch dann entsprechend beraten und eine Therapie aufstellen

 

 

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Mykotherapie

Vielleicht nicht unbedingt der Fliegenpilz aber was ist mit dem Mandelpilz???


Die Mykotherapie ist eine der ältesten und wirksamsten Therapien der Naturheilkunde. Ihr Ursprung liegt in der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Viele haben sicher schon davon gehört, die Mykotherapie oder Pilztherapie.
Die Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Vitalpilzen– ist auf dem Vormarsch. Ihr Ursprung liegt in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dort spielen Vitalpilze – auch Heilpilze oder medizinisch wirksame Pilze genannt – schon seit vielen Jahrhunderten eine große Rolle in der Gesundheitsvorsorge sowie in der Behandlung vieler Leiden und Erkrankungen.
Auch wenn die Mykotherapie innerhalb der ganzheitlich orientierten Medizin noch ein relativ junger Begriff ist, wächst auch hierzulande ihre Bedeutung. Ihr großer Vorteil: Sie wirkt ursächlich, individuell und vollkommen natürlich.
Wie viele wissen, werden Pilze schon seit Urzeiten verwendet, nicht immer nur zum heilen auch hat man sich bei meinen Sorten ihre halluzinogenen Eigenschaften zunutze gemacht, wie den Magic Mushroom, der in einigen Kreisen sehr beliebt war oder ist und hierzulande unter das Drogengesetz fällt. Der wohl älteste und bekannteste Rauschpilz ist der Fliegenpilz, nicht immer ging sein Verzehr für die entsprechende Person gut aus.
Bei der Mumie Ötzi, der bereits in der Neusteinzeit lebte, wurde ein getrockneter Birkenporling gefunden, der an einer Kette um seinen Hals hin. Man vermutet dass man schon damals um die antibiotische, antiparasitäre und blutstillende Wirkung wusste.
Vor ca. 450 Mio Jahren gingen Pilze eine Symbiose mit den im Ozean lebenden Pflanzen ein, durch ihr feines Pilzgeflecht (Hyphen) ermöglichten es die Pilze den Wasserpflanzen, auch an Land Fuß zu fassen und versorgten sie mit wichtigen Nährstoffen. Um selbst überleben zu können, produzieren Pilze zahlreiche Substanzen, mit deren Hilfe sie Stoffwechselvorgänge bei Viren, Bakterien und anderen „schädlichen“ Pilzen erfolgreich stören können.
Die antimikrobiellen Stoffe können bei den Eindringlingen den Aufbau von Zellwänden verhindern und die Produktion lebensnotwendiger Eiweiße sowie deren Vermehrung blockieren.
Vitalpilze können also präventiv zur Verhinderung, wie auch kurativ zur Linderung eingesetzt werden.
Dazu enthalten sie einen genialen Cocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen, Eiweißen, Aminosäuren und sekundären Inhaltsstoffe mit hoher Bioverfügbarkeit. Sie haben antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften. Neuerdings gibt es sogar zahlreiche Studien über antitumorale Eigenschaften.
Vitalpilze enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch und pharmakologisch wichtigen Substanzen. Dabei entfalten sie ihre außergewöhnliche Wirkung durch die Verwendung des gesamten Pilzes mit allen Inhaltsstoffen.
Kaum jemand weiß es, aber Pilze sind tatsächlich weder Pflanzen noch Tiere. Sie bilden eine eigene, einheitliche Gruppe unter den sogenannten „Eukaryoten“, Lebewesen, die einen typischen Zellkern aufweisen. Pilze erfüllen in der Natur sehr wichtige Aufgaben. Sie entgiften den Boden so wie die Algen die Gewässer. Auch sorgen sie zum Beispiel dafür, dass Mineralien und Nährstoffe im Boden für die Pflanzen verwertbar werden. Weiterhin zerlegen sie abgestorbene Organismen in ihre Bestandteile, die dann als Nährstoffe wieder in den natürlichen Kreislauf eingehen.
Pilze gehören zu den wenigen Organismen, die Holz zersetzen können. Aus diesem Grunde besitzen Pilze Inhaltsstoffe, die wir in keinem anderen Lebensmittel finden
Daher gibt es die sogenannten Vitalpilze, es gibt rund 240 Arten aber in der TCM werden nur bis zu 20 verwendet.
Bei Interesse melde euch einfach oder fragt euren THP.

 

 

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Aloe Vera

Kleine Wunder kann man selbst anpflanzen…


Aloe Vera!!
Diese, optisch kaktusähnliche, Pflanze gehört aber zur Familie der Grasbaumgewächse und der Unterordnung, nach neuesten Erkenntnissen, der Spargelartigen.
Man kann die Aloe Vera bis ca. 4000 vor Christus zurückverfolgen, sie ist ein Symbol für Vitalität, Gesundheit und der Unsterblichkeit. Sie gilt auch als ein Geschenk der Götter.
Doch was macht diese Pflanze zu einem kleinen Wunder?
Mit gut 160 Inhaltsstoffen bietet sie dem Körper eine Vielzahl heilender Nährstoffe an. Ihre adaptogenen Eigenschaften sind sehr vielseitig einsetzbar. Adaptogen bedeutet, dass der Körper sich das auch dem Gel nimmt, was er gerade für eine Heilung benötigt. Das Gel hilft aber nicht nur dem Symptom direkt, sondern auch dem Körper sich selbst zu heilen. Das heißt, man kann es auch für völlig andere Erkrankungen einsetzen wie bpsw. Erbrechen oder Durchfall. In der herkömmlichen Praxis nimmt man ein Präparat was die Symptome unterdrückt, durch die orale Einnahme von Aloe Vera Gel oder Saft, nimmt der Körper sich das heraus was er benötigt, um wieder zu genesen.
Sie enthält Inhaltsstoffe wie…
Lignin, was im Grund ein unwirksamer Stoff ist, der jedoch Hautschichten durchdringt. Da unsere Haut eine natürliche Schutzbarriere nach außen hat, dringen nicht viele Präparate wirklich tief oder gut ein, sie haben wenig Chance durch die Hautschichten zu gelangen. Man geht davon aus, dass das Lignin die Substanz ist, die es den anderen Wirkstoffen der Aloe Vera ermöglicht in die die Haut einzudringen.
Saponine, die seifige Reinigungssubstanz mit antiseptischer Wirkung, die sich gut und sanft zur Hautreinigung eignet.
Anthraquinone, die sich im Saftanteil des Gels befinden und für den bitteren Geschmack verantwortlich sind. Sie sind stark schmerzstillend und reduzieren das Wachstum von Bakterien, Pilzen, Viren und auch Hefepilzen, wie bpsw…
Chrysophansäure und Emodin haben die Fähigkeit unterstützend bei Hauterkrankungen zu sein, Schuppenflechte, Ekzeme oder Flechten. Die Zimtsäure hilft bei der Beseitigung toter Hautzellen
Anthrazen wird zum DMSO (Dimethysulfoxid) verarbeitet das natürliche entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.
Ebenfalls besitzt die Aloe Vera einen Mineralkomplex wie.. Kalzium, Natrium, Eisen, Kalium, Chrom, Magnesium, Zink, Mangan und Kupfer
Auch ist die Pflanze vitaminreich, Vitamin A, B-Vitamine wie Thiamin, Ribofalvin, Nikotinsäure, Pryridoxin, Zyanocobalamin, Vitamin C und E, Folsäure und Cholin.
Aminosäuren – von den bis heute 100 bekannten Aminosäuren sind 20! alleine in der Aloe Vera enthalten und davon sind 8 essenzielle Aminosäuren die wir Menschen und Tiere benötigen.
Ebenfalls enthält die Aloe Vera Enzyme, Salizylsäure (das mit dem Aspirin verwandt ist), Fettsäuren und auch Zucker.
Auch Acemannan es hilft dem Immunsystem den Antikörperspiegel zu erhöhen, die enthaltenen Polysacharide schaffen ein eine Innenhaut im Darm und verringert so die absorbierte Giftstoffmenge, sie stärken Zellmembranen und verringern das Eindringen von Mikroorganismen.
Die Pflanze mit den angedeuteten Stacheln besitzt also wahnsinnig viele heilende Eigenschaften und wirkt speziell auf
Haut
Verdauungssystem und auch auf die Mundhöhle
Atmungssysteme
Harn- und Geschlechtsorgane
Muskel- und Skelettsystem
Sie wirkt durch ihre antioxidative Eigenschaft vor allem durch die Vitamine A, C und E, ist entzündungshemmend, feuchtigkeitsspendend, verbessert die Durchblutung, die Wundheilung durch den Abbau von totem Gewebe, fördert die Zellteilung, ist antimikrobisch, fördert Blutgerinnung, verringert Juckreiz und vieles vieles mehr.
Vielleicht, wenn euer Pferd (oder kleineres Haustier) mal eine Wunde hat, Probleme mit der Haut, mit den Muskeln nach Verletzungen usw.. setzt doch einfach mal einen reinen Aloe Vera Saft ein oder gönnt euch diesen selbst.
Genießt es… und falls ihr nun im Sommer einen Sonnenbrand erleidet, auch hier hilft das frische Gel aus dem Blatt kühlend und wunderbar heilend.

 

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Equines Metabolisches Syndrom

Equines Metabolisches Syndrom


Heute wollen wir uns das metabolische Syndrom der Pferde, kurze EMS, mal genauer ansehen. Was genau ist das überhaupt? Im Grunde eine Stoffwechselentgleisung, ähnlich des Menschen, die seit ca. 20 erste bekannt ist. Meist sind es stark adipöse Tiere, sozusagen kleine Pummelchen. Wie gesagt, es ist eine Stoffwechselentgleisung, deren Genese bis heute nicht vollständig erforscht ist, sie bringen aber eine gewisse Reihe an Begleiterscheinungen oder Begleiterkrankungen mit sich. Eigentlich eine typische Wohlstandserkrankung von der meisten eher Pferde vom Typ Urpony oder Ur-Tundrenpferd, auffallend ist das Barockrassen, Robustpferde und Kaltblüter häufiger betroffen sind als Warmblüter oder Vollblüter. Denn Pferde, die hier an EMS leiden würden in ihrer ursprünglich kargen Heimat wunderbar überleben. Hinzu kommt, dass früher die Gabe von Kraftfutter, bei gleichzeitig mehr Bewegung, deutlich sparsamer war als heute. Erst mit dem Wandel vom Arbeits- zum Freizeitpferd traten diese Störungen erstmalig auf. Vor noch rund 40 Jahren war so ein Pummeleinhorn eine Ausnahme. Seit ca. 20 Jahren steigt die Anzahl, vor allem Pferde unter 15 sind mehr davon betroffen, das Risiko nimmt aber im Alter wieder ab.
In der Vorgeschichte des Pferdes fällt in der Regel eine Fütterung von größeren Mengen zuckerhaltigen Saftfutter auf, bpsw. Bananen, Karotten oder Äpfel, ebenso die Gabe von Zuckerrübenschnitzel, Leckerlis mit Zucker oder geflocktem Getreide (Müsli), all das sorgt für einen schnellen Blutzuckeranstieg bei gleichzeitig geringem Verbrauch, durch Bewegungsmangel. Liegt die Energieaufnahme ständig über dem Energieverbrauch, insbesondere wenn die Energie schnell auf den Stoffwechsel einzahlt, so bildet das Pferd Depotfett. Das Fettgewebe wirkt selbst aber nicht nur als Speicher, sondern auch als hormonproduzierendes Gewebe. Wie auch bei anderen Problemen (siehe Artikel Kotwasser) steckt auch hier die Forschung noch in den Kinderschuhen.
Vorgestellt werden die Pferde aber meist erst durch die sogenannten Sekundärerkrankungen wie bpsw. Hufrehe. Wie auch beim Menschen ist auch beim Pferd die Selbstkontrolle der Futteraufnahme gestört, das Sättigungsgefühlt tritt nicht ein.
Es gibt verschiedene Typen der Fettbildung
- Einlagerung in Lipomen, die meist in der Bauchhöhle liegen und von außen nicht sichtbar sind
- Fettleber, ebenfalls von außen nicht sichtbar
- Halsfetteinlagerung (Mähnenkamm) und Kruppenfett (Fettsteiß)
- Viszerales Fett, das vor allem im Bereich des Präputiums, Euter und der Zwischenfaltenmuskulatur eingelagert wird.
Oft gibt es auch Mischformen.
Die Einlagerung in Lipomen aktiviert die 11-ß-Hydroxysteroiddehydrogenase. Sie sorgt für die Bildung von Prä-Adipozyten, die durch die Fetteinlagerung in Adipozyten umgewandelt werden. Gleichzeitig führt sie zu einer Erhöhung des Cortisolspiegels was eine Insulinresistenz auslösen kann.
Die Fettleber zu einer Erhöhung der Bluttfettwerte und durch verstärkte Bildung von Fetuin A zur Insulinsignalhemmung und somit zur Erhöhung des Blutglukosespiegels, was ebenfalls zur einer Insulinresistenz führen kann. Dazu kommt, das vermehrt Selenprotein P gebildet wird, welches ua auch den Stoffewechsel Selen entzieht.
Fetteinlagerung im Hald gibt vor allem das Hormon Leptin ab. Es sorgt am Anfang für die Hemmung des Appetits und regt dann den Abbau des Fettdepots an. Dazu hemmt es die Wirkung von Cortisol und verstärkt die Wirkung von Insulin und regt die Schilddrüsentätigkeit an. So reguliert sich das System selbst. Werden jetzt schmackhafte Futtermittel angeboten, wird bis zum Platzen weiter gefressen und somit die Fetteinlagerung gesteigert. Doch ständiger Fettaufbau führt dann zur Leptin-Resistenz und nun ist die Fressbremse vollständig außer Kraft gesetzt. Je mehr Fett aufgebaut wird umso weniger Adiponectin zirkuliert im Blut. Dieses Hormon sorgt für die Aktivierung der Muskel- und Leberzellen und somit für eine Reduktion des Blutzuckerspiegels. Es regt auch den Abbau von Fettsäuren an, wodurch die Blutfettwerte sinken. Eine Hypoadiponectinanämie bei Fettleibigkeit geht daher meist mit einer Insulinresistenz einher.
Zusammen mit dem Halsfett, aktiviert das viszerale Fettgewebe außerdem Macrophage Chemoattracted Proteine, welche zur Aktivierung proteinflammatorische Cytokine führen. Sie sind Auslöser für Entzündungsreaktionen wie Hufrehe
Auch andere Fetteinlagerungen im Gewebe bringen dies an seine Belastungskapazität, dann werden die Fettsäuren auch von anderen Geweben aufgenommen. Vor allem von Muskelzellen. Hier kommt es dann zum übermäßigen Abbau, was dann zur Phosphorylierung von Serin und Threonin, lange Rede kurzer Sinn, es fördert? Richtig! Die Insulinresistenz
Man bedenke, dass EMS nicht nur zur Hufrehe führen kann, die betroffenen Pferde zeigen auch Kreislaufprobleme, auch sind die Pferde häufig lustlos, es kann zu Kotwasser kommen, Polyurie, Infektanfälligkeit und vieles mehr.
Für eine gezielte Futterumstellung sucht euch einen Berater, Tierarzt oder THP, ebenfalls für einen gezielten Trainingsplan, hier kann euch auch sicher ein guter Osteopath oder Physiotherapeut helfen.

 

 

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Kotwasser

Kotwasser oder anders „freies Wasser“


Eines den zweithäufigsten Problemen, mit denen ich derzeit konfrontiert werde, ist das Kotwasser.
Genau genommen ist Kotwasser kein „Wasser“, sondern in den meisten Fällen ein braunes Gemisch aus mehreren meist sauren Flüssigkeiten wie Gallenflüssigkeit, Lymphflüssigkeit und vielem mehr, welche sich im Laufe der Verdauung nicht resorbieren, sondern im Darm bis zum Austritt über den After mitgetragen bzw. mitgeschoben werden. In schweren Fällen wird es schwallweise ausgeschieden. Es kann ganzjährig, saisonal oder nur phasenweise auftreten.
Der Unterschied zu Durchfall ist, dass der Kot der Pferde, welche Kotwasser anzeigen, ebenfalls etwas weicher ist. Klar abgrenzen sollte man es aber dennoch von richtigem Durchfall.
Da es überwiegend eine Wohlstandserkrankung ist, dass das Kotwasser in der Ätiologie noch nicht ausreichend untersucht, man findet erst seit einigen Jahren überhaupt Beschreibungen in der Literatur darüber. Man geht von einer fütterungs- und haltungsbedingten Ursache aus, allerdings ist das bis heute nicht richtig abschließend geklärt. Stress ist ein häufiger Faktor, der aber auch durch Blähungen verursacht werden kann, nicht immer ist Stress in der Herde oder Turniere usw gemeint.
Als weitere Auslöser gelten Heulage oder silierte Produkte und somit das Ansäuern des Darmmilieus, durch das Einschleppen großer Mengen an Milchsäurebakterien.
Zu große Kraftfuttermahlzeiten sowie Kraftfutter mit schwer verdaulichen Stärkeanteilen, die in den Dickdarm gelangen und dort Fehlgärungen auslösen können oder große Mengen von Kohlenhydraten (thermisch aufgeschlossenes Getreide wie Getreideflocken oder Getreidepops bswp. Mais) welche die Fermentierung im Magen unphysiologisch stark anregen.
Große Mengen von Pektinen wie Äpfel, Möhren oder Rübenschnitzel. Pektine werden im Dickdarm von Protozoen und Hefen abgebaut, welchen den pH-Wert absenken. Zu viele Pektine senken somit zu stark den pH-Wert. Das führt ebenfalls zu Fehlgärungen.
Gehäckseltes Raufutter, Raufutter muss mindestens eine Faserlänge von 8cm haben, sonst wird es nicht ausreichend gekauft, besser ist noch ein wenig länger. Die meisten Müslis enthalten Gehäckseltes von ca 4cm, sodass diese nicht gründlich zerkaut in den Dickdarm gelangen und verlangsamen dort die Darmpassagen, es kommt auch hier zu Fehlgärungen.
Wie oben schon geschrieben, ganz abschließend ist das Thema noch nicht geklärt aber sehr oft haben die Pferde ein saures Dickdarmmilieu, davon ausgehend sind diverse Theorien über die Entstehung entwickelt worden. Wenn man davon ausgeht, dass der Dickdarm ein saures Milieu besitzt, resultieren daraus über die Zeit eine Entzündung der Darmschleimhaut, vor allem im letzten Abschnitt der Darmpassage. Das führt zur Entstehung mikroskopisch kleiner Läsionen der Darmschleimhaut, durch die dann die Lymphflüssigkeit im Darm fließt. Eine andere medizinische Theorie ist, dass es zunächst zu einer Störung der Darmschleimhaut kommt, bspw. durch stressbedingte Mangeldurchblutung. Dien Entzündungen führen zu einem gestörten Wasserresoptionsverhalten zu einer Verringerung der Bicarbonat- und Phosphatpufferproduktion der Dickdarmschleimhaut. Nach dieser Theorie ist das Kotwasser im Darm also verbliebenes Wasser und nicht zurückgesickerte Lymphe. Man könnte auch überlegen ob es Mischformen der zwei Theorien gibt, da die Fehlgärungsprozesse häufig zu Gasentwicklung und somit lokaler Aufblähung des Dickdarms führen, was am Ende die Peristaltik stört und schmerzhaft sein kann, was wieder zu Stress führt. Wie man sieht, es ist noch viel Forschungsarbeit nötig, um das Mysterium vollständig zu verstehen.
Es gibt verschiedene Therapieformen von medizinischen, über alternative wie auch alimentäre Maßnahmen. Nicht immer führen sie gleich zum Erfolg, manchmal bedarf es mehrere Anläufe und Konsequenz des Besitzers wie auch Zeit. Ein Zeitraum von 6 Monaten ist nicht ungewöhnlich. Leider ist meine Erfahrung, dass es hier den Besitzern häufig an Geduld fehlt. Wenn es in 2 Wochen nicht weg ist, wird mit der Therapie leider häufig aufgehört oder es erfolgt keine konsequente Einhaltung der Umstellung. Das ist dann meist nicht erfolgsversprechend .. leider ist es aber oft ein längerer Prozess, bei dem auch wirklich konsequentes Handeln gefordert ist oder eben der Tierarzt oder Therapeut auch das ein oder andere Mal erneut den Therapieplan umstellen muss. Oft höre ich „das hilft alles nichts, habe ich mal 2 oder 3 Wochen gegeben, hat nichts gebracht“
Ja leider helfen diese 2 oder 3 auch wirklich nicht und weiter geht das Problem für unsere Pferde.
Bitte liebe Besitzer, habt Geduld und vor allem nehmt es ernst. Kotwasser wird häufig abgetan aber der gestörte Elektrolytehaushalt, der dadurch entstehen kann, ist alles andere als witzig für die Pferde.
Natürlich können auch andere Faktoren eine Rolle spielen, die man ausschließen muss, von Parasiten, Gastritis, Zahnprobleme bis hin zur schlechten Heuqualität.
Fragen zur Therapie, beantworte ich gerne im privaten, diese muss man immer individuell betrachten und anpassen..

 

 

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Aszidose

Azidose oder die Übersäuerung beim Pferd.


Ein ganz großes Problem, mit welchem ich in den letzten Jahren mehr und mehr bei Pferden konfrontiert werde ist die Übersäuerung.
Doch schauen wir uns mal an, was genau damit gemeint ist.
Unter Übersäuerung versteht man eine zu hohe Anflutung von Säuren. Säuren zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Protonen (H+) verfügen und in der Lage sind, diese zu übertragen.
Die Ursachen sind häufig falsche Fütterung aber auch Stress, Austrocknung, Fütterung von siliertem Heu oder lange Raufutterpausen. Gerade Fütterungsfehler führen zu Störungen der natürlichen Fermentierung im Magen und Darm. Kommt es dann zu Fehlgärungsprozessen so entstehen in Magen bzw Dickdarm verschiedenste Säuren. Gerade gehäckseltes oder siliertes Futter machen hier oft die Probleme. Die Säuren werden im Pfortadersystem aufgenommen. Bevor es dann zur signifikanten Absenkung des pH-Wertes kommen kann, werden die Säuren aus dem Blutstrom aus- und in das Bindegewebe eingelagert.
Bei einem Säureüberschuss liegt innerhalb der Zellen ein zu hoher Anteil an Protonen vor. Meist schleicht sich daneben ein Mangel an Kalium in der Zelle ein, welches durch das Wasserstoffatom schlichtweg verdrängt wird. Hier würde im Normalfall die Carboanhydrase neutralisieren, tut sie aber nicht mehr. Störungen der Fermentierungsprozesse, insbesondere im Dickdarm, führen meist zur Ausprägung von Zinkmangel oder Störungen wie die KPU. Ist das Bindegewebe übersäuert, so spaltet die Leber aus der Aminosäure Glutamin Ammoniak ab und bildet daraus Glukose. Somit erhöht sich der Blutzucker und damit entsteht oft ein Insulinresistenz. Die Übersäuerung im Interzellularraum führt ebenfalls zum Austritt von Kalium aus den Zellen und blockiert gleichzeitig die Wiederaufnahme. Im Fortgeschrittenen Stadium hat man häufig leicht erhöhte Kaliumwerte im Blutbild. Die hohen Kalium-Werte sorgen für eine vermehrte Ausscheidung über die Nieren, wodurch Bicarbonat verloren geht. Jetzt steht dem Körper weniger Puffersubstanz zur Verfügung und es kann zu Kotwasser und Durchfällen kommen.
Die Umsetzung von lebenswichtiger Energie in den Zellen ist also abhängig von einem bestimmten pH-Wert. Eine Übersäuerung führt nicht nur zu einer Störung der Energieumwandlung, sondern der gesamte Stoffwechsel kann blockiert werden.
Woran erkennt man die Azidose?
Die Pferde wirken entweder schwammig. Sie gehen brettsteif oder unwillig, es kommt zu Muskelverspannung und Blockaden oder Ödemen. Zeitweise kommt es zu lokal stark erhöhter Temperatur in Schulter-, Nieren- und Flankenbereich. Bei Stuten kommt es zu Ödemen am Euter. Oft haben die Pferde auch angelaufene Beine. Ähnlich wie bei Magengeschwüren kann es sogar zu Futterverweigerung und Aufstoßen kommen.
Wenn entsäuert werden muss, dann richtig – bitte nicht einfach selbst loslegen, fragt einen Fachmann, Tierarzt oder Tierheilpraktiker.
Denn aufgrund der Tendenz der starken Säuren, Mineralien zu binden, ist besonders auf die Mineralisierung großer Wert zu legen. Die wenigstens kurmäßige Unterstützung mit Natriumhydrogencarbonat verschafft dem Organismus Erleichterung und wenn nur kurzfristig.
Wichtig ist eine geregelte Bewegung zur verbesserten Sauerstoffaufnahme, da auf diesem Weg Kohlendioxid aus dem Körper ausgeschieden wird.
Da ein Körper grundsätzlich bestrebt ist, sich von Säuren und Schlacken zu befreien kann eine Umstellung der Fütterung innerhalb von 14 Tagen bereits deutliche Anzeichen der Verbesserung bewirken.
Falls Ihr Fragen habt, meldet euch oder ruft eure Tierärzte oder Therapeuten, sie werden euch sicher helfen einen vernünftigen Fütterungsplan zu erstellen..


 

 

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Tipps für den Sommer

Tipps für den Sommer


Der Sommer steht vor der Türe und somit auch wieder warme Tage!
Bitte beachtet, im Sommer schwitzen unsere Pferde besonders häufig und stark, wodurch übermäßig viele Elektrolyte über den Schweiß verloren gehen.
Zu den wichtigsten Elektrolyten zählen die Salze Natrium (Na), Chlorid (Cl) und Kalium (K). Sie sorgen für den Erhalt des osmotischen Drucks in den Zellen, regulieren den Nährstoff- und Flüssigkeitsaustausch im Gewebe sowie den Säuren-Basen-Haushalt. Wird dieser Elektrolytmangel nicht ausgeglichen, kommt es zu einer „Eindickung des Blutes“. Dadurch wird die Muskulatur schlechter durchblutet, was zur Zerstörung der Muskelzellen und einer Übersäuerung führen kann.
Es kann es zu Leistungseinbußen kommen, die Pferden ermüden somit deutlich schneller. Je höher der Elektrolytverlust ist, umso gravierender die Folgen wie bpsw. Muskelverspannungen, Krämpfen, Kreuzverschlag und im schlimmsten Fall zu Herz-Kreislaufversagen kommen. Ich denke, da sind wir uns einig, das möchte seinem Pferd niemand antun.
Die Muskelarbeit ist recht uneffektiv. Es werden nur bis zu 35 % der Energie in Bewegung umgewandelt, der Rest verpufft in Form von Wärme. Je intensiver wir ein Pferd reiten, desto mehr Wärme entsteht, die der Körper durch Schwitzen abzuleiten versucht. Der Schweiß bildet dabei einen Feuchtigkeitsfilm auf der Haut; beim Verdunsten entsteht dann die so genannte „Verdunstungskälte“, welche für eine Abkühlung sorgt. Ein überlebenswichtiger Vorgang, da bei einer Körpertemperatur über 42° C die Eiweißdegeneration einsetzt und der Organismus dadurch nicht mehr lebensfähig ist.
Nicht nur Pferde, die schnell und/oder lange geritten werden, wie z.B. Vielseitigkeits- oder Distanzpferde, schwitzen besonders stark und verlieren dadurch viele Elektrolyte, sondern auch bei einem Freizeitpferd darf der Elektrolytbedarf nicht unterschätzt werden. Während eines längeren Ausritts mit vielen Trab- und Galoppeinheiten sowie bei hohen Temperaturen kommt es ebenfalls zu hohen Schweißverlusten.
Unsere Pferde reagieren sehr empfindlich auf kleinste Veränderungen im Elektrolythaushalt. Dies hängt sehr stark mit dem Wasserhaushalt zusammen. Das Pferd verliert täglich Wasser z.B. über die Nieren in Form von Urin, über den Darm in Form von Kot, über die Haut als Schweiß oder über die Atmung als Wasserdampf. Diese Verluste müssen über das aufgenommene Trinkwasser kompensiert werden. Das Durstgefühl entwickelt sich, wenn der Druck der Zellflüssigkeiten sich verringert. Es hängt sehr stark zusammen mit der Umgebungstemperatur, der Luftfeuchtigkeit, dem Wassergehalt des aufgenommenen Futters sowie der körperlichen Beanspruchung.
Was also tun, wenn das Pferd zu sehr geschwitzt hat?
Einfaches Kochsalz enthält ausschließlich Natriumchlorid und bietet daher keinen ausreichenden Ersatz für Elektrolytverluste. Auch Kalium, Magnesium und Calcium gibt das Pferd in nennenswerten Mengen mit dem Schweiß ab. Besonders gravierend wirkt sich ein Kaliummangel aus, denn dieser Mineralstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Kontraktion der Herzmuskulatur. Große Kaliumverluste können zu Herzrhythmusstörungen oder sogar zum Tod des Tieres führen.
Daher sollte nach größeren Schweißverlusten nicht auf Salz oder einfache Lecksteine zurückgegriffen werden, sondern auf spezielle Elektrolyt-Präparate für Pferde. Diese enthalten neben Natrium und Chlorid auch die richtigen Mengen Kalium, Calcium und Magnesium und gleichen damit die Salzverluste über den Schweiß optimal aus.
Es ist wichtig, dass die Elektrolyte zum richtigen Zeitpunkt gegeben werden. Häufig wird folgender Fehler gemacht: Man bietet dem Pferd erst Wasser und danach Elektrolyte an. Viele Pferde saufen nach größeren Schweißverlusten schlecht und machen damit instinktiv alles richtig: Durch das Schwitzen verliert das Pferd mehr Elektrolyte als Wasser. Würde das Pferd jetzt saufen, dann würden sich die Elektrolyte auf ein größeres Blutvolumen verteilen und der Elektrolytgehalt im Blut weiter sinken.
Daher ist es sinnvoll, erst Elektrolyte zu geben und dann Wasser anzubieten. Die Wahl des Präparats hängt einzig und allein vom Geschmack des Pferdes ab, es gibt Elektrolyte in Pellets, Pulver, Paste oder flüssig. Daher ist gerade jetzt ratsam, da der Sommer und die warmen Tagen an die Tür klopfen, sich Elektrolyte in den Spint zu legen und nach einem schönen Sommerritt zum Pferd zu reichen.

 

 

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Zusätze füttern

Single-, Double- oder Triple-Player?


Ich möchte euch heute einen kurzen Einblick geben, was es bedeutet kurweise Mineralien zuzufüttern. Sicher ist das wichtig und muss auch je nach Blutbild, Fellanalyse oder Bedarf hin und wieder sein aber es muss auch richtig gemacht werden. Einfach nur einwerfen ins Pferd bringt gar nichts, sondern im ungünstigsten Fall dagegen einen Mangel woanders.
Schauen wir uns mal die wichtigsten Mineralien an und stellen uns vor, sie sind Teamplayer.
Magnesium oder Mangan dürfen um aufs Spielfeld zu kommen, jeweils in ihren eigenen Tourbus steigen und am Spielplatz wieder aussteigen. Sie haben das große Glück ein gutes Transportunternehmen gefunden zu haben, sodass sie jeweils unter sich sind. Dagegen müssen sich die Spieler von Zink und Selen jeweils einen Bus teilen, die Anzahl der Plätze sind ja begrenzt und jedem Team steht die gleiche Anzahl der Plätze zur Verfügung. Leider gibt es auch bei diesen Mannschaften manchmal ein paar Ärsche (sorry), die andere, wenn sie zu stark werden einfach verdrängen, sei es auf dem Spiel oder falls man sich den Bus teilen muss, diesen. Dazu gehört Zink, die Spieler dieser Mannschaft sind echt ein wenig arschig. Gibt man also eine Zinkkur, pöbeln die Spieler schon an der Bushaltestelle rum und schubsen die Selenspieler rum und wenn dann der Bus mit bspw. 16 Plätzen kommt, dann steigen nicht 8 Spieler pro Mannschaft ein, sondern Zink erlaubt sich einfach fast alle Plätze zu besetzen. Die Spieler vom Team Selen stehen dann an der Bushaltestelle, während der volle Bus mit überwiegend Zink losfährt aber nicht nur das ist ein Problem. Man muss alles im Auge behalten, denn auf dem Spielfeld steigen dann auch mehr Spieler von Zink aus und je öfter das vorkommt um so mehr Player des Teams Zink spielen dann im gesamten Spiel mit, womit dann das Team Magnesium gerne mal eine auf den Deckel bekommt.
Daher bei einer Kur mit Zink, gebt ihr 5 Tage Zink und macht dann 5 Tage Pause und dann wieder 5 Tage Zink, sodass Selen weiterhin gut bestehen kann und auch Magnesium am Ende noch gut mitspielen kann.
Umgedreht ist es aber so, gebt ihr Selen, da das durch unsere selenarmen Böden eher mal der Fall ist, könnt ihr noch so viele Player von Selen an den Start bringen, wenn auf dem Spielfeld nicht genügend Vitamin E-Spieler vorhanden sind, die dann einen gemeinsamen Tanz vollführen, kann euer Pferd das nicht verstoffwechseln. Ohne Vitamin E geht da nix. Deswegen findet ihr auf den Mineralfutteretiketten immer die angepasste Menge an Vitamin E aufgeführt. Gebt ihr also eine Kur mit Selen und gebt nicht zusätzlich die angepasste Dosis Vitamin E dazu, kegelt im ungünstigsten Fall Selen ein wenig das Zink raus und kann am Ende doch nicht beim großen Spiel mitspielen. Hier empfiehlt es sich tatsächlich die etwas teureren Produkte in Kombination mit Vitamin E in flüssiger Form zu geben, alles andere macht bei Selen keinen Sinn. Müsst ihr Zink und Selen geben, dann jeweils im Wechsel, 5 Tage Zink, 5 Tage Selen und dann wieder Zink usw. bis eure Produkte leer bzw. Blut- oder Fellanalysen wieder in Ordnung sind. Wenn ihr unsicher seid, fragt euren THP oder Tierarzt. Muss dazu noch Magnesium und oder Mangan gegeben werden,ist das ein wenig einfacher denn diese haben zumindest eigene Transportwege, Mangan kann problemlos durchgängig in dieser Zeit dazugegeben werden. Die meisten flüssigen Selen- und Vitamin E- Produkte enthalten Magnesium, sodass ihr hier einen gutes Kombipräparat habt. Wie ihr seht, spielen die Teams unterschiedlich und benötigen sich teilweise oder aber verhalten sich unfair – wichtig ist das am Ende alle Teams in entsprechender Anzahl auf dem Spielfeld erscheinen, egal ob sie ein eigenes Transportunternehmen haben, das sie sponsort oder aber sich einen Bus teilen müssen. Denn am Ende müssen alle zusammenspielen ähnlich wie die Avengers. So manches Team mag ja sein eigenes Land versorgen müssen aber im großen Spiel müssen sie alle zusammen das große Universum verteidigen. Da macht es keinen Sinn 5 Hulks und nur einen Thor oder 3 Captain America und keine Wonder Woman zu haben…..

 

 

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Toxine

Wir tragen die Toxine alle in uns...


....auch unsere Tiere und leider auch die Pferde und das manchmal nicht zu wenig. Gerade in den Fellanalysen findet man oft einen vermehrten Anteil an Giften die sich im Körper eingelagert haben. Auch wenn man es nicht immer denkt, auch diese kleinen Dinger machen manchmal mehr Probleme, als man glauben mag.
Oft werde ich dann gefragt, wie kommen denn diese Werte zustande und woher kommen die Toxine? Wie kann es sein, wenn ich gute Futter gebe, dass dieses oder jenes Schwermetall denn vorhanden ist?
Dazu muss man ein wenig auf Forschungsreise gehen.
Viele Toxine nehmen unsere Pferde einfach über das Futter auf aber nicht nur über das frische Grün auf der Weide, nein auch über das Futter was wir ihnen verabreichen. Ich gebe euch mal einen kleinen Ausschnitt, woher all diese Schwermetalle kommen können.
Aluminium:
Aluminium wird über die pflanzliche Nahrung des Pferdes zugeführt. Häufig kommen sie im Futterkalk von Mineralstoffmischungen vor, denn selbst reines Calciumcarbonat, kann beträchtliche Aluminiumbeimengungen enthalten. Hohe Aluminiumwerte schränken wiederum die Phosphat-Resorption ein, weil schwerlösliches Aluminiumphosphat gebildet wird.
Arsen:
Arsen wird in seltenen Fällen über das Futter aufgenommen. Wenn Ställe in der Nähe von Kohlekraftwerken und von Heizwerken auf Kohlebasis vorhanden sind, kann eine erhöhte Arsenbelastung der umgebenden Flächen bestehen. Denn Braunkohle und bestimmte Kohlearten können erhöhte Arsengehalte aufweisen.
Blei:
Blei kann in alten Wasserleitungen enthalten sein. Auch ältere Kupferleitungen und Messingarmaturen enthalten häufig einen Bleianteil. In der Wasserversorgung ist dieser Bleianteil vor allem dann problematisch, wenn ein weiches Wasser vorliegt, das aus der Luft CO2 aufnimmt.
Nickel:
Auch wenn Nickel bei Mensch und Tier als essentielles Spurenelement gilt, sind vereinzelt höhere Belastungen festzustellen. Kakaoschalen, die teilweise in der Pferdefütterung verwendet werden, können ebenfalls erhöhte Nickelanteile aufweisen. Der Einsatz von Kakaoschalen ist aber wegen des Theobrominanteils sehr begrenzt.
Quecksilber:
Vereinzelt wird beim Pferd in den Fellanalysen auch Quecksilber gefunden. Solche Befunde haben ihren Ursprung meist in der mehrfachen Verwendung von quecksilberhaltigen Lösungen als lokales Desinfektionsmittel. In der Literatur sind auch Kontaminationen durch Verpackungsmittel nachgewiesen worden, die auf der Weide gefressen wurden.
Cadmium:
So wie Cadmium in der menschlichen Ernährung vorkommt, z.B. als erhöhter Gehalt in Körnerprodukten, ist auch ein Eintrag über verfüttertes Getreide möglich. Cadmium stammt bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen meist aus dem Cadmiumgehalt in Phosphatdünger. Starke Cadmium-Verseuchungen sind z.T. auf regionale industrielle Einflüsse zurückzuführen. So können in der Nähe von Zinkhütten starke Bodenbelastungen von Cadmium auftreten. Cadmium ist in den
Mähnenhaaren der Pferde sehr gut nachzuweisen.
Thallium:
Thallium ist in Spuren im Meerwasser und auch im Trinkwasser vorhanden. In der Gegend von Zementwerken wird es durch die Abgase vermehrt auf den umgebenden Weiden und Äckern deponiert. Durch die vorgenannte Quelle können auch belastete Getreidepartien in die Pferdefütterung gelangen. Bei chronischer Vergiftung sind Gewichtsverlust, Sehstörungen und Nervenentzündungen zu beobachten. Eine akute Vergiftung führt zum Haarausfall.
Was tun, wenn die Fellanalyse solche Schwermetalle aufweist?
Sprecht mit eurem THP, gebt auf keinen Fall selbst ein Klinoptilolith oder Bentonit. Gerade dann nicht, wenn bspw. noch Mangelerscheinungen oder Überschüsse bei den Mikromineralien vorhanden sind. Häufig schwemmt man mehr aus, als nötig. Viel besser ist es manchmal, sanft Leber und Niere so zu aktivieren, das der Körper aktiv wird. Denn gerade die Vulkangesteine gehen gerne eine Verbindung mit Zink ein und so haben wir dann ggf. ganz schnell Zink zu wenig, ihr erinnert euch an meinen Bericht mit den Douple- und Tiple-Playern? Richtig, dann geht Selen schnell nach oben und alles verrutscht. Das will keiner. Eure THPs wissen was zu tun ist, manchmal kann man mit bindenden Mitteln arbeiten, manchmal eben nicht. Das hängt von den anderen Faktoren zusammen. Vertraut nicht immer Dr. facebook, fragt Fachleute, Therapeuten, Tierärzte auch gute Physiotherapeuten und Osteopathen können euch helfen. Wichtig ist natürlich, man versucht so sanft und so viel wie möglich von dem unnützen Ballast aus dem Körper zu schwemmen.

 

 

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Kreuzallergien

Kreuzallergien


Und noch ein Beitrag bzgl. Allergien, da ich derzeit oft Futterberatung mache und natürlich vorher immer darüber informiert werde, was die Tiere alles zu fressen bekommen und was ihre Erkrankungen sind. Oft wird es gut gemeint mit Kräuter bei Husten, mit einem natürlichen Leckerli wie ein Apel oder eine Möhre..
Hier mal eine Liste der Kreuzallergien, daher halte ich es für ganz wichtig bei Pollenallergikern auf Kräuter jeder Art zu verzichten. Vor allem in der Allergiephase.
Apfel, Birne > Birke, Gräser, Getreide, Beifuß, Sellerie, Ragweed
Karotte > Birke, Beifuß, Sellerie
Getreide (Roggen, Weizen, Hafer) > Gräser, Getreide, Reis
Birke > Apfel, Karotte,Sellerie, Hagebutte, Beifuß, Soja, Petersilie, Getreidepollen (Gerste, Hafer, Weizen, Dinkel...)
Getreidepollen > getreidehaltige Futtermittel
Gräserpollen > Getreide, Pfefferminze, Pollen von Korbblütlern (Kamille, Sonnenhut), Artischocke, Sonnenblumenkerne
Beifuß, Spitzwegerich > Sellerie, Karotte, Kümmel, Anis, Kamille, Fenchel, Apfel, Birne, Dill, Wermut, Petersilie
Ragweed (Ambrosia, Traubenkraut) > Kamille, Apfel, Sellerie
Korbblütler > Arnika, Artischocke, Goldrute, Huflattich, Kamille, Löwenzahn, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenblumenkerne, Topinambur, Wermut
ihr seht also, wie oft bpsw. ein Apfel aufgelistet ist oder die Karotte?
Auch der einfache Hafer im Müsli oder pur kann mit der Birke große Probleme machen. Noch schlimmer ist es, wenn Mineralfuttersorten oder Müslis viel Artischocke endhalten, neuerdings ein Trend aber fatal für Pferde mit Allergien gegen Gräserpollen. Genauso sieht es mit Soja aus, Soja und Birke sind ein schlimmes Gemisch für Allergiker.... achtet genau auf die Inhaltsstoffe ... ich bpsw. pausiere gerade mit meinem MiFu in der Zeit in der die Birke fliegt, leider enthält dieses auch Soja... da muss dann eine Alternative her. Ist halt so..
Einfach beachten, das kann die Sache für euer Pferd ungemein erleichtern und wenn der Spitzwegerichsaft bei Husten noch so gut gemeint ist, manchmal ist er genau das Falsche...

 

 

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Sommerekzem

Sommerekzem – die Allergie der Haut


Auch wenn das Sommerekzem erstmals unter importierten Isländern auftrat, ist sie heute nicht mehr nur unter Isländern verbreitet. Auslöser für Typ I ist der Speichel der Mücke Culicoides spp. besser bekannt als Kriebelmücke oder Gnitzen. Man vermutet das es eine genetische Prädisposition welche bis heute nicht 100% bewiesen ist, aber die Praxis zeigt das der Ausbruch ein multifaktorielles Geschehen ist, an dem auch wie bei vielen anderen Erkrankungen, die Fütterung eine zentrale Rolle spielt. Heute tritt das Sommerekzem auch da auf, wo in den Regionen die entsprechenden Mücken gar nicht vorkommen, was zu dem Rückschluss führt, dass der Stich nur ein Auslöser ist aber nicht die Ursache. Bis heute ist diese nicht 100% geklärt – es gibt aber Auffälligen in der Anamnese der betroffenen Pferde:
Fütterung von silierten Futtermitteln (Heulage)
Lange Raufutterpausen
große Mengen Kraftfutter
Kraftfutter mit Strukturanteil
Fütterung von zu viel Zucker und Pektinen (Trester, Äpfel, Karotten, Rübenschnitzel, Bananen, süße Leckerlis oder Brot)
Heute weiß man das Pferde mit Sommerekzem meist eine Störung in der Verdauung vorweisen, vor allem der Mikrobiotischen im Dickdarm und diese führen langfristig zu chronischen und subklinischen Darmschleimhautentzündungen. Das entzündete Gewebe schüttet Histamine aus, die gelangen in den Blutkreislauf und werden somit in andere Körperregionen transportiert, welche dann vor allem über die Haut allergische Reaktionen auslösen. Eine zuckrige Fütterung verstärkt das Ekzem, da die Pferde vermehrt Buttersäure über die Haut ausschwitzen, was noch mehr Insekten anlockt. Allerdings wird durch zu viel Zucker die Ausscheidungstätigkeit der Nieren gesenkt, was wiederum Folgen für den Gesamtstoffwechsel hat, denn durch das Zirkulieren von Toxinen die nicht ausgeschieden werden, wird das Immunsystem weiterhin belastet. Der Teufelskreis schließt sich..
Bedenkt, so gut die Ekzemerdecken auch sind, zum einen hemmen sie die Produktion des Vitamin D und zum anderen verhindern sie die Thermoregulierung, im Sommer wird es auch bei uns mittlerweile verdammt warm
Eine entsprechende Fütterung ist das A und O, sowie eine Pflege der Haut und des Fells. Lasst euch gut beraten.. nur alleine schmieren hilft euch langfristig nicht weiter. Fragt euren TA oder THP, sie helfen euch gerne…

 

 

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Lyme Borreliose

Lyme Borreliose und ihre Folgen


Ich möchte euch heute einen kurzen Einblick geben, was es bedeutet kurweise Mineralien zuzufüttern. Sicher ist das wichtig und muss auch je nach Blutbild, Fellanalyse oder Bedarf hin und wieder sein aber es muss auch richtig gemacht werden. Einfach nur einwerfen ins Pferd bringt gar nichts, sondern im ungünstigsten Fall dagegen einen Mangel woanders.
Schauen wir uns mal die wichtigsten Mineralien an und stellen uns vor, sie sind Teamplayer.
Magnesium oder Mangan dürfen um aufs Spielfeld zu kommen, jeweils in ihren eigenen Tourbus steigen und am Spielplatz wieder aussteigen. Sie haben das große Glück ein gutes Transportunternehmen gefunden zu haben, sodass sie jeweils unter sich sind. Dagegen müssen sich die Spieler von Zink und Selen jeweils einen Bus teilen, die Anzahl der Plätze sind ja begrenzt und jedem Team steht die gleiche Anzahl der Plätze zur Verfügung. Leider gibt es auch bei diesen Mannschaften manchmal ein paar Ärsche (sorry), die andere, wenn sie zu stark werden einfach verdrängen, sei es auf dem Spiel oder falls man sich den Bus teilen muss, diesen. Dazu gehört Zink, die Spieler dieser Mannschaft sind echt ein wenig arschig. Gibt man also eine Zinkkur, pöbeln die Spieler schon an der Bushaltestelle rum und schubsen die Selenspieler rum und wenn dann der Bus mit bspw. 16 Plätzen kommt, dann steigen nicht 8 Spieler pro Mannschaft ein, sondern Zink erlaubt sich einfach fast alle Plätze zu besetzen. Die Spieler vom Team Selen stehen dann an der Bushaltestelle, während der volle Bus mit überwiegend Zink losfährt aber nicht nur das ist ein Problem. Man muss alles im Auge behalten, denn auf dem Spielfeld steigen dann auch mehr Spieler von Zink aus und je öfter das vorkommt um so mehr Player des Teams Zink spielen dann im gesamten Spiel mit, womit dann das Team Magnesium gerne mal eine auf den Deckel bekommt.
Daher bei einer Kur mit Zink, gebt ihr 5 Tage Zink und macht dann 5 Tage Pause und dann wieder 5 Tage Zink, sodass Selen weiterhin gut bestehen kann und auch Magnesium am Ende noch gut mitspielen kann.
Umgedreht ist es aber so, gebt ihr Selen, da das durch unsere selenarmen Böden eher mal der Fall ist, könnt ihr noch so viele Player von Selen an den Start bringen, wenn auf dem Spielfeld nicht genügend Vitamin E-Spieler vorhanden sind, die dann einen gemeinsamen Tanz vollführen, kann euer Pferd das nicht verstoffwechseln. Ohne Vitamin E geht da nix. Deswegen findet ihr auf den Mineralfutteretiketten immer die angepasste Menge an Vitamin E aufgeführt. Gebt ihr also eine Kur mit Selen und gebt nicht zusätzlich die angepasste Dosis Vitamin E dazu, kegelt im ungünstigsten Fall Selen ein wenig das Zink raus und kann am Ende doch nicht beim großen Spiel mitspielen. Hier empfiehlt es sich tatsächlich die etwas teureren Produkte in Kombination mit Vitamin E in flüssiger Form zu geben, alles andere macht bei Selen keinen Sinn. Müsst ihr Zink und Selen geben, dann jeweils im Wechsel, 5 Tage Zink, 5 Tage Selen und dann wieder Zink usw. bis eure Produkte leer bzw. Blut- oder Fellanalysen wieder in Ordnung sind. Wenn ihr unsicher seid, fragt euren THP oder Tierarzt. Muss dazu noch Magnesium und oder Mangan gegeben werden,ist das ein wenig einfacher denn diese haben zumindest eigene Transportwege, Mangan kann problemlos durchgängig in dieser Zeit dazugegeben werden. Die meisten flüssigen Selen- und Vitamin E- Produkte enthalten Magnesium, sodass ihr hier einen gutes Kombipräparat habt. Wie ihr seht, spielen die Teams unterschiedlich und benötigen sich teilweise oder aber verhalten sich unfair – wichtig ist das am Ende alle Teams in entsprechender Anzahl auf dem Spielfeld erscheinen, egal ob sie ein eigenes Transportunternehmen haben, das sie sponsort oder aber sich einen Bus teilen müssen. Denn am Ende müssen alle zusammenspielen ähnlich wie die Avengers. So manches Team mag ja sein eigenes Land versorgen müssen aber im großen Spiel müssen sie alle zusammen das große Universum verteidigen. Da macht es keinen Sinn 5 Hulks und nur einen Thor oder 3 Captain America und keine Wonder Woman zu haben…..

 

 

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KPU

KPU - Schwer umstritten und doch vorhanden.


Die Kryptopyrrolurie wurde abgeleitet von der gleichnamigen Erkrankung beim Menschen, allerdings ist sie bis heute beim Pferd nicht als ICD-Erkrankung anerkannt. Diese Entgiftungsstörung ist vergleichbar, aber nicht identisch mit der des Menschen.
Bei Menschen wird eine genetische Störung als Hintergrund vermutet, beim Pferd ist das Problem eine rein fütterungs- oder haltungstechnische Störung. Das sie mit entsprechender Therapie ausheilen kann, gilt sie als reversibel Stoffwechselstörung.
Wie kommt es zu der Störung?
Die Biotransformation ist ein wichtiger Prozess im Körper, um giftige oder Abfallmoleküle auszuscheiden. Diese Transformation findet in 2 Phasen in der Leber statt.
In Phase 1 wird an das auszuscheidende Toxin eine funktionelle Gruppe angehängt.
In Phase 2 wird an diese funktionelle Gruppe ein weiteres polares Molekül gekoppelt, welches die Wasserlöslichkeit erhöht, damit das Endprodukt ausgeschieden werden kann. P5P (Pyridoxal-5-Phosphat) katalysiert den Übergang der Phase 1 zu Phase 2. Dies steht einem gesunden Pferd normalerweise ausreichend zur Verfügung, kommt es aber zur Störung der Darmflora, dann fehlt die entsprechende Menge an P5P. Durch den Mangel kommt es dann zum Abbruch der Biotransformation nach Phase 1. Da die Leber aber trickreich ist, kann sie über einen Umweg bestimmte Spurenelemente an das Endprodukt koppeln, um diese auszuscheiden. Hierfür verwendet sie dann Zink, Selen, Mangan sowie Schwefel. Was mittel- bis langfristig zum Mangel führt.
All diese Spurenelement sind an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt und ein Mangel an diesen führt über kurz oder lang zu sichtbaren Symptomen, wie Übersäuerung des Bindegewebes aufgrund von Zinkmangel und durch mangelnde Aktivierung der Carboanhydrase, was sekundär zur Nierenfunktionsstörung führt.
Es treten im Laufe der Zeit Störungen im Immunsystem auf, gesteigerte Infektanfälligkeit ist die Folge oder schlecht heilende Wunden, (Sommer-)Ekzem als Allergie oder Autoimmunreaktion.
Aufgrund des Cysteinmangels bilden sich auch mal Hornbildungsprobleme im Huf, für Fell und Haut fehlen Zink und Schwefel zur Kreatininbildung.
Da Toxine nur noch unzureichend ausgeschieden werden, bilden sich Ödeme
Frühmarker sind meist Leber- und Nierenprobleme
Haut: Ekzeme/Sommerekzem, Mauke
Huf: Hufrehe, Strahlfäule, White Line Disease
Verdauung: Kotwasser, Durchfall, rezidivierende Koliken
Bewegungsapparat: intermittierende Lahmheiten, Shivering, unklare Ataxien, Muskelverspannung, Blockaden, Zahndemineralisierung usw.
Wie man also lesen kann, die Symptome sind vielfältig, nicht immer leicht zu erkennen und eindeutig aber sowohl Blutbilder zeigen eine Richtung, denn bestimmte Werte verrutschen immer in eine spezielle Richtung. Daraufhin kann dann gezielt weiter mittels Urinprobe untersucht werden. Es gibt verschiedene Therapieansätze, damit es den Pferden wieder besser geht. Das dauert zwar alles seine Zeit aber auch mit rein alternativen Therapieansätzen hat man häufig einen großen Erfolg. Ich begleite seit einigen Wochen so einen Fall, ich war buchstäblich die letzte Hoffnung, nach Klinikaufenthalten, x Tierarztbesuchen usw.. jetzt geht es bergauf, aber alles braucht seine Zeit.

 

 

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Muskelerkrankungen

Von der Muskulatur bis hin zur Muskelerkrankungen (Myopathie)


Von der Muskulatur bis hin zur Muskelerkrankungen (Myopathie)
Bevor man anfängt sich Gedanken über das Training und die Fütterung seines Pferdes zu machen, sollte man es sich einmal ganz genau betrachten. Daraus ergibt sich schon einiges von selbst. Denn wie bei uns Menschen, gibt es auch bei Pferden unterschiedliche Typen in der Muskulatur, damit auch unterschiedliches Training und entsprechend das, was in den Futtereimer kommt oder draußen bleibt.
Schauen wir also mal ein wenig genauer hin.
Dass ein gut ausgebildetes Dressurpferd eher rund und kräftig wie ein Bodybuilder und ein Distanzpferd meist dürr und sehnig wie ein Gepard aussieht, liegt daran, dass verschiedene Muskelgruppen beansprucht und anders trainiert werden.
Verglichen mit dem Menschen kann man sagen: Das Distanzpferd ist ein Marathonläufer und das Dressurpferd ein Bodybuilder wie Arnold Schwarzenegger, das Galoppferd ein Sprinter, etc.
Damit Pfede aber auch das zusätzliche Reitergewicht tragen können, müssen komplexe Abläufe im Pferdekörper ablaufen. Vor allem aber braucht das Pferd Kraft. Dreh- und Angelpunkt sind die Muskeln, präziser die Muskelketten. Kraft erreicht man durch Training. Hauptaufgabe aller Muskelketten ist die Umformung des Pferdes in ein Reitpferd.
Wer Pferde effizient trainieren und den Muskelaufbau fördern will, muss verstehen, wie die einzelnen Muskelgruppen zusammenarbeiten und warum es nichts bringt, die eine zu stärken und die andere zu vernachlässigen. Leider erlebe ich täglich immer wieder, dass einfach ein Pferd gekauft wird und man meint, es ist von Natur aus dazu geboren uns zu tragen und unsere Wünsche zu erfüllen. Wenn ich Besitzer frage, wie sie ihr Pferd einschätzen oder wieso es so und so trainiert wird, ist die Antwort meist nur ein Schulterzucken. Leider!
Denn - wenn die Glieder der Muskelfunktionskette nicht gleich stark sind, wird das schwächste Glied der Kette überlastet. Dann laufen koordinative Notfallprogramme im Organismus ab. Es kommt zu Muskelverkrampfungen und langfristig zu Überlastungssymptomen. Beim Pferd sind diese aufgrund seiner Konstruktion als Vierbeiner besonders fatal.
Welche Muskelgruppen ist es eigentlich?
Herzmuskulatur: Der Herzmuskel ist der Motor des Kreislaufes.
Glatte Muskulatur: Die glatte Muskulatur ist zuständig für die inneren Organe (zum Beispiel Verdauungsapparat und Gefäßsystem).
Skelettmuskulatur: Diese Muskeln sind zuständig für die Motorik (quer gestreifte Muskeln).
Werfen wir einen Blick auf die Skelettmuskeln (von Slow twitch und Fast twitch)
Alle Skelettmuskeln haben drei Dinge gemeinsam: Sie haben einen Ursprung, einen Bauch und einen Ansatz. Der Ursprung des Muskels liegt proximal, das heißt der Körpermitte zugewandt, und der Ansatz distal, also der Körpermitte abgewandt. Den Ursprung und den Ansatz des Muskels bilden Sehnen, die ihn am Skelett fixieren. Sie sind im Gegensatz zum Muskelbauch weniger elastisch und durchblutet, der um ein vielfaches dehnbarer ist und von einer Vielzahl von Blutgefäßen gut versorgt wird.
Die empfindlichste Schwachstelle, die unter Überbelastung am häufigsten leidet, ist der Übergang des Muskels zur Sehne oder der Übergang der Sehne zum Skelett. Bei extremer Belastung, der die Muskulatur noch nicht gewachsen ist, kommt es daher häufig zu Verletzungen in diesem Bereich
Schaut man durch die Lupe, erkennt man das jeder Muskel aus Faserbündeln besteht, die aus vielen Millionen Muskelfasern zusammengesetzt sind. Wer noch genauer hinschaut, erkennt vielleicht die große Anzahl von Fibrillen. Sie sind die kleinsten Bausteine der Muskulatur und bestehen hauptsächlich aus zwei Eiweißarten, dem Myosin und Aktin.
Das Geheimnis liegt in der Faser.
Pferde verfügen, genau wie wir Menschen, über einen genetischen Bauplan. Über ein besonders an¬mutig erscheinendes kleines Mädchen mag man behaupten, dass es eines Tages Balletttänzerin wird und Arnies Eltern haben ihm vielleicht schon zum fünften Geburtstag das erste Paar Hanteln geschenkt. Auch Pferde verfügen genetisch bedingt über einen unterschiedlichen Muskelfaseraufbau, der sie für bestimmte Disziplinen prädestiniert.
Typ 1: Die „Ausdauernden“ – Slow twitch
Diese Muskelfasern sind langsam in der Kontraktion. Wenn sie bei gleichbleibender Belastung über einen längeren Zeitraum trainiert werden (Ausdauertraining) und eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff stattfinden kann, können diese Muskelfasern sehr lange arbeiten. „Slow twitch“-Muskelfasern findet man z.B. vermehrt bei Distanzpferden.
Typ 2: Die „Kraftvollen“ – Fast twitch
Diese Muskelfasern, in der Fachsprache „Fast twitch“-Muskelfasern genannt, sind aufgrund des hohen Gehalts an rotem Blutfarbstoff (Myoglobin) dunkelrot. Myoglobin besitzt die Fähigkeit, viel Sauerstoff aufzunehmen, was für kraftvolle und ausdauernde Leistungen notwendig ist. Diese hoch-oxidativen Fasern findet man bei Pferden, die über eine längere Zeit maximale Leistung erbringen müssen, z.B. Militarypferde
Ein Wechsel von „Slow Twitch“ in „Fast Twitch“ ist allerdings nicht möglich. Ein Quarter Horse oder ein Galopper kann ein gutes Distanzpferd, aber ein schwerer Warmblüter kann nie ein gutes Rennpferd werden. Das sollte man bei seinem Training schon vorweg berücksichtigen.
Nun gibt es verschiedene Muskelerkrankungen des Pferdes
Myopathien beim Pferd, ähneln sich zwar in den Krankheitssymptomen alle, aber haben völlig unterschiedliche Ursachen. Das Ausmaß der Muskelschädigung/-erkrankung spiegelt sich in der Schwere der Symptome wieder.
Symptome
Liegt eine schwerwiegende Muskelschädigung vor, kann das Pferd nicht mehr oder schlecht laufen. Es weigert sich, sich zu bewegen, schwitzt vielleicht stark und zeigt deutliche Schmerzen, wie z.B. Flehmen und Umsehen nach der schmerzenden, harten Hinterhandmuskulatur. Einige Pferde legen sich sogar hin. Diese Symptome können Koliksymptomen sehr ähnlich sein!
Ist die Muskelschädigung weniger stark, zeigt sich der Patient steif in der Hinterhand, eine Verhärtung der Muskulatur muss nicht immer fühlbar sein. Bei einer Myopathie gehen Muskelzellen zu Grunde, der Muskelfarbstoff wird über die Niere ausgeschieden, es kommt zur Braunfärbung des Harns. In einer Blutprobe sind die Muskelenzymwerte erhöht, anhand dieser Laborwerte kann das Ausmaß der Muskelschädigung abgeschätzt werden.
Diese Symptome treten bei den unterschiedlichen Ursachen gleichermaßen auf. Um eine Prophylaxe zu betreiben, ist die genaue Diagnostik der vorliegenden Muskelerkrankung wichtig.
Es gibt Ursachen wie: Trainingsmangel, Erbkrankheit, ernährungsbedingte Mangelversorgung, Stoffwechselerkrankungen, Infektionserkrankungen oder neurologische Störungen.
Um mal ein Paar zu nennen:
Rhabdomyelosen : Zerfall von Muskelfasern der Skelettmuskulatur
sporadisch auftretend : Überanstrengung / Erschöpfung / Hitzschlag / Elektrolytverlust als Folge von Infektionskrankheiten oder Trauma
RER – Tying Up (Recurrent Exertional Rhabdomyolysis)
wiederkehrende, belastungsbedingte Rhabdomyelosen, genetisch bedingt
EMH (Equine Maligne Hyperthermie)
Durch Narkose ausgelöste Hyperthermie mit metabolischer Azidose,
Muskelkrämpfen, Herzrhythmusstörungen, Nierenfunktionsstöruungen
PSSM Typ 1 + 2, genetisch bedingt
Chronische Erkrankungen:
Steifheit, Muskelkrämpfe, Atrophien (fokal oder generalisiert)
vermehrtes Liegen, Leistungsschwäche, – intoleranz
Faskulationen: HYPP (Hyperkalämische Periodische Paralyse)
Defekt in einem Natrium-Kanal-Gen , vererbt durch den Hengst „Impressive“ Muskelzittern und -schwäche, Herzversagen
Inophorenvergiftung atypische Weidemyoglobinurie: akute Rhabdomyelose der Weidepferde im Herbst / Winter mit Festliegen und hoher Mortalitätsrate.
Mitochondriale Myopathie (Fehlfunktion der Mitochondrien)
Hier ist es bei all den Ursachen unheimlich wichtig, dass eine sinnvolle Diagnostik erstellt wird. Häufig findet der Tierarzt oder Therapeut die Probleme nicht auf Anhieb. Manchmal müssen Gen-Tests wie bspw. bei PSSM 1 + 2 durchgeführt werden.
Allzu oft erlebe ich allerdings, dass immer nur das „Knöpfchen drücken“ gewünscht ist. Man kommt, repariert mit ein paar Handgriffen und Globuli das Pferd und morgen geht es wieder Turnier. So funktioniert der Organismus aber nicht.
Wenn man nicht genau weiß was die Ursachen sind, kann man auch nicht gezielt einen Therapieplan erstellen. Muss das Training vielleicht verändert werden? Etwas was die wenigsten Besitzer gerne hören.
Muss ggf. das Futter verändert werden? Auch hier stößt man häufig auf Widerstand, da das Futter oft einheitlich am ganzen Stall gefüttert wird, egal ob nun Mini-Shetty, Vollblut oder Shire.
Oft ist es auch notwendig das Tierarzt und Therapeut zusammenarbeiten, dass die Ursache gefunden wird und behandelt werden kann. Leider darf auch der Besitzer nicht die Kosten der Tests oder Untersuchungen scheuen, sonst fischt man ewig im Trüben und behandelt (manchmal falsch) auf Verdacht.
Der Partner, der euch trägt oder es zumindest versucht, ist ein treuer Begleiter und Freund und kein Sportgerät.
Nehmt euch das zu Herzen, schaut genau hin, wenn euer tierischer Partner auf einmal nicht mehr so leistungsfähig ist und vor allem, habt ihr einen guten Tierarzt und Therapeuten, nehmt die Ratschläge an – euer Herzenspferd (wie sie meist genannt werden) wird es euch danken.

 

 

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Bartonellose

Was genau ist eine Bartonellose?


Lyme-Erkrankungen wie die Borreliose sind den meisten von uns bekannt aber leider gibt es, wie ich neulich berichtete, verschiedene Zoonosen, worunter auch die Bartonellose gehört.
Die Bartonellosen sind eine Gruppe seltener bakterieller Infektionskrankheiten, die durch Vertreter der Gattung Bartonella verursacht werden.
Es handelt sich um in der Regel parasitisch innerhalb der Wirtszellen lebende Bakterien. Die Wirtszellen sind meist Endothelzellen oder rote Blutkörperchen. Eine Besonderheit der Bartollenose ist leider auch, dass sie eine Neigung zur malignen Tumoren hat, das betrifft weniger die Borreliose. Hinzu kommt, dass sich die Bartonelle das rote Blutkörperchen als Wirt sucht und diese zerstört, was unweigerlich eine Anämie zur Folge hat.
Es handelt sich dabei um kleine faden-, stäbchen- oder tröpfchenförmige Bakterien. Sie zählen zu den gramnegativen Bakterien. Für den Stoffwechsel wird freier Sauerstoff benötigt, sie sind aerob.
Die Überträger sind meisten Zecken oder die kleine und flinke Hirschlausfliege.
Wie oft höre ich das Pferdebesitzer denken, ihr Pferd hat eine Borreliose und die Tests sind negativ?
Zum einen reicht es gar nicht aus, nach den Antikörpern zu schauen, denn man weiß mittlerweile, dass nicht jeder Körper Antikörper bildet oder bei einem chronischen Verlauf, beim nächsten Schub keine Antikörper mehr ausprägt. Damit kommt es zu falsch-negativen Ergebnissen. Keine Antikörper bedeutet für viele Tierärzte, keine akute Erkrankung. Hinzu kommt, dass aufgrund der Häufigkeit einer Borreliose meist nach den anderen Bakterien gar nicht geschaut wird. Sogenannte EliSpot-Tests sind die derzeit einzig validen Tests.
Hat man ein positives Ergebnis bzgl. Bartonellen beim Pferd, steht man sehr alleine auf weiter Flur. Ich habe mich auf eine Forschungsreise mit ernüchterndem Ausgang begeben. Nämlich, das die meisten Tierärzte keine Ahnung von Bartonellen haben, da diese einfach wirklich selten vorkommt und noch weniger erforscht ist. Meine Reise führte mich nach North Carolina zu Frau Dr. Brenda Bishop, die in Pennsylvania studiert hat… interessant ist, das diese Koryphäe festgestellt hat, das sehr sehr häufig Mikrofilarien eine Bedeutung dabei spielen. Filarien gehören zu den Herzwürmen, klein Fadenwürmer, die jahrelang schlafen können. Filarien und Bartonellen gehen eine interessante Beziehung ein, nämlich zwischen Vektor und Wirt.
Leider haben Bartonellen ein ausgeklüngeltes Tarnkappensystem, wenn man versucht sie mit einer Antibiose zu behandeln, sind diese häufig für das Antibiotika unsichtbar und somit bleibt immer ein gewisser Rest an diesen Bakterien übrig. Gerne verkriechen sich die Bartonellen auch in die Sehnenstrukturen, da diese nicht gut durchblutet sind, bleibt auch hier die Bartonelle vor den Antibiotika geschützt. Hinzu kommt auch, dass es eigentlich nur 2 Antibiosen gibt, die wirklich wirken, bzw. die den höchsten Wirkungsgrad haben, trotzdem sind viele Pferde auch nach der Antibiose nicht vollständig geheilt.
Frau Dr. Brenda Bishop aus North Carolina, sie hat sich vor Jahren dieser Bakterien-Infektion gewidmet und ein gutes Programm mit einer Kollegin aus Irland entwickelt, um diesen kleinen Biestern den Kampf anzusagen. Hier ist allerdings Geduld und auch Zeit gefragt. Meist sind die Symptome erstmal sehr ähnlich oder gar identisch mit denen einer Borreliose aber leider ändert sich das Krankheitsbild im fortschreitenden Stadium eben durch den Abbau der roten Blutkörperchen, der beginnenden und voranschreitenden Anämie und auch dem dann entstehenden Mangel an Magnesium. Was sich wiederrum über die Muskulatur zeigt.
Leider ist die Baronellose langwierig und die Antibiose, gerade dann wenn es über die Vene gespritzt werden muss, nicht ohne erhebliche Nebenwirkungen, weshalb viele Pferde zur Überwachung in die Klinik kommen. Wenn man ein Pferd besitzt, was mit der oralen Gabe ganz gut klar kommt, hat da etwas mehr Glück, auch wenn die Antibiotika ebenfalls ziemliche Nebenwirkungen hat, hält sich das gegenüber der intravenösen Gabe in Grenzen. Trotzdem ist nicht gesichert, dass die Bartonellen vollständig erwischt werden und das Immunsystem sowie Magen-Darm muss in der ganzen Zeit deutlich unterstützt werden.
Hinzu kommt, dass bei jeder Form der Therapie mit einer Herxheimer-Reaktion gerechnet werden muss. Das bedeutet dass beim Absterben der Bakterien, der Körper mit Toxinen überflutet wird und es zu einer drastischen Verschlimmerung aller Symptome kommen kann. Diese verschwinden aber meist nach einigen Tagen, in ganz drastischen Fällen führt es zum anaphylaktischen Schock, bei dem dann leider Cortison eingesetzt werden muss.
Ich drücke jedem Besitzer, dessen Pferd sich diese Form der Infektion einfängt starke Nerven.
Fragen zu Ansprechpartner, Laboren und zur Therapie?
Meldet euch, ich versuche zu vermitteln oder helfen..

 

 

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Zoonosen

Zoonosen der Zecke… die Gefahr auf der Wiese.


Was sind Zoonosen?
Der Begriff Zoonose leitet sich aus den griechischen Wörtern zoon (Lebewesen) und nosos (Krankheit) ab. Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die von Bakterien, Parasiten, Pilzen, Prionen oder Viren verursacht und wechselseitig zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können.
Die für uns Pferdebesitzer bekannteste Zoonose – die durch Bakterien übertragen wird, ist die Borreliose, ausgelöst durch die Bakterien B. burgdorferi sensu lato, B. afzelii, B. garinii, B. spielmanii. Der Überträger ist die Zecke xodes ricinus, auch als „gemeiner Holzbock“ bekannt, die in Deutschland eine recht hohe Vorkommensrate hat.
Während also fast jeder die Lyme Borreliose kennt und sogar Tierärzte so langsam deren Erkrankung anerkennen, wie sieht es aber mit den anderen, weniger bekannten aber ebenfalls oft vorkommenden anderen Bakterien aus, die über Zecken oder Hirschlausfliege übertragen werden? Der Erkrankungen oft unentdeckt bleiben, weil der typische Borreliose – Test keinen Aufschluss ergibt und nach weiteren Bakterien nicht geschaut wird.
Wer kennt sie alle, die manchmal unbekannten oder seltener vorkommenden kleinen Giftzwerge die unseren Pferden (natürlich auch uns Menschen und anderen Lebewesen), das Leben manchmal unerträglich und schwer machen, die bis zu malignenTumoren führen können, Anämien hervorrufen usw.?
Auf die einzelnen Übeltäter komme ich noch zurück…
Wieso schreibe ich euch diesen Artikel?
Wie ihr schon im Laufe des Sommers auf meiner Seite lesen konntet (https://www.facebook.com/equisanarispferdetherapie/posts/669471833903133 ) litt meine Stute Anfang des Jahres unter Borreliose und der Weg bis zur Diagnose war lang… aber der Teufel kommt gerne mehrfach um die Ecke.
Wir hatten also unsere Borreliose erfolgreich bekämpft, keine weiteren Antikörper, Symptome usw. waren mehr vorhanden, also ich Ende Mai in diesem Jahr zum Stall kam und meine Stute mit einem geschwollenen Unterkiefer vorfand, dessen Schwellung so tief auch nach innen ging, das die Luftröhre eingeengt war und sie somit schlecht Luft bekam. Wir fanden lediglich eine Kruste mit einem kleinen Einstich im Bereich des Kehlkopfes. Laut Tierärztin eine allergische Reaktion, behandelt wurde diese natürlich standardmäßig… aber das Drama nahm nach kurzer Zeit seinen Lauf. Die Schwellung dauerte bis sie abnahm, verschwand aber nach ca. 2 Wochen und da war die Welt auch noch in Ordnung. Bis ich dann ca. 4 Wochen später meine Stute mit geschwollenen Augen vorfand… sowas hatten wir noch nie, die Augen waren megadick, tränten allerdings nicht wirklich aber die Bindehäute waren dunkelrot. Es folgte die Gabe mit Augensalbe, nach ca. 10 Tagen waren die Augen wieder okay. Keine Woche später fand ich meine Stute von einem Tag auf den anderen völlig aufgeschwemmt wieder vor. Sie sah aus, wie eine Leiche die 5 Wochen im Wasser geschwommen war, gleichzeitig änderte sich ihr Gangbild, sie lief kurz, verhalten, stolperte viel und hätte meinen können, ein extrem starkes Gummiband war um ihre 4 Beine gespannt. Wir nahmen erneut Blut ab und dachten, sie hatte sich wieder einen Borrelioseschub, entweder die chronische Borreliose angestupst oder eine frische Infektion. Das Ergebnis war ernüchternd, KEINE Antikörper, nur der chronische Wert unverändert höher aber x Anzeichen im Blutbild eines Infektes bzw. Entzündung. Nur „was“?
Die Leistung lies nach, die wollte vorne nicht mehr auftreten, eine Huflederhautentzündung stellte sich ein, sie bekam unnatürliche Pusteln und war immer weniger Leistungsbereit. Wir waren ratlos.
Ich ließ noch auf PSSM 2 testen (Typ 1 war im Januar schon n/n) und auch dieses Ergebnis ergab keine Erkrankung. Alles schön und gut aber meiner Stute ging es zusehends schlechter.
Ein Gespräch mit einer Biologin brachte erstmal die Erkenntnis, dass normale Tests bzgl. Borreliose über die WesterBlots, die einst das non-plus-ultra gewesen sind leider oft falsche Ergebnisse hervorrufen. Man weiß heute, das es sowohl beim Menschen wie auch bei Tieren, genug Organismen gibt, die gar keine Antikörper ausbilden oder bei einer Re-Infektion oder chronischen Schüben im Nachgang keine mehr ausprägen. Daher gibt es mittlerweile ein paar Labore, die die sogenannten T-Zellen testen. Dieser Test ist für x Erkrankungen auch im Humanbereich Standard geworden. Wir hatten alle nach wie vor das Gefühl meine Stute leidet noch an Borreliose, also traten wir an ein Labor heran, das eben genau nach diesem neusten Standard testet, um ganz sicher zu gehen, ließ ich alle möglichen Bakterien der Zecke testen…
Jetzt kommen wir zu den Zoonosen..
Sicherlich kennen einige noch:
Anaplasmose oder Barbesien.
Aber wie sieht es mit Bartonellen, Ehrlichiose oder Rickettsien aus, um nur ein paar zu nennen?
Diese werden meist nicht beachtet, viele Tierärzte kennen sich auch nicht mal damit aus, somit werden diesen Bakterien meist keine Beachtung geschenkt.
Deswegen bleiben einige Infektionen völlig unentdeckt und für den Besitzer geht die verzweifelte Reise der Suche weiter.
Ich habe das Ergebnis dann meiner Stute erhalten, wenn auch anders als gedacht.
Borreliose war tatsächlich nicht mehr unser Problem, weiterhin konnte man nachweisen über die T-Zellen, dass diese mal vorhanden, ausgeheilt und irgendwo noch vorhanden ist aber keine Immunaktivität stattfand.
Der Biss den wir zumindest in diesem Jahr mitbekommen haben, hat Bartonellen übertragen.
Auch ein Bakterium der Zecke oder teilweise auch der Hirschlausfliege.. genauso kämpft das Immunsystem mit Barbesien. Diese eher tropischen Bakterien haben hier in der Auwaldzecke ihren Wirt gefunden, die auch in Deutschland schon sehr weit verbreitet ist.
Nun mal eine kleine Übersicht der Symptome, die durch die Bakterien von Zecken übertragen werden können:
Borreliose:
• Unspezifische, wechselnde, rezidivierende
Lahmheiten
• Muskelverspannungen
• Diverse Hautveränderungen
• Diverse Augenerkrankungen
• Abmagerung
• Kolikartige Erscheinungen und Koliken
• Infektanfälligkeit
• Erhöhte Allergiebereitschaft
• Headshaking
• Huflederhautentzündungen bzw. Hufrehe
• Verhaltensänderungen wie z.B. Lethargie,
Agressivität, Überreaktionen
• Diverse Organerkrankungen
Babesiose (Piroplasmose):
akut:
• erhöhter Pulsschlag und Atemfrequenz
• Appetitlosigkeit
• Fieberschübe mit Temperaturen bis zu 41°C
• Celsius
• Schweißausbrüche.
• Bindehäute des Pferdes färben sich gelblich
• (Augen)
• Schwellungen
• Harn blutig gefärbt
• Teilnahmslos, leichte Koliksymptome
• Vergrößerung der Leber und Milz sowie
• akutes Nierenversagen möglich
chronisch bzw. latent:
• Abmagerung, Fressunlust
• Blutarmut
• Leistungstief
• unter Stress Auftreten
Anaplasmose:
• hohes Fieber
• Gliedmaßenödeme
• kleineren Blutungen in den Schleimhäuten
• (Mangel an Blutplättchen)
• Apathie
• Durchfall
• Gewichtsverlust
• Entzündungen der Gelenke
• Das Pferd lahmt, ist steif oder hat
• Gleichgewichtsprobleme
• Lymphknotenschwellungen
• Schlechtes Fell
• Schlechte Leberwerte bis zu Leberversagen
Bartonellose:
• Haut-Symptomatik
• Chronische Endokarditis
• Schlechte Magnesiumwerte
• Muskelverspannungen
• Abmagerung
• Geringe Leistungsbereitschaft
• Kolikartige Erscheinungen und Koliken
• Infektanfälligkeit
• Erhöhte Allergiebereitschaft
• Headshaking
• Huflederhautentzündungen bzw. Hufrehe
• Verhaltensänderungen wie z.B. Lethargie
• Agressivität, Überreaktionen
• Empfindliche Körperpartien (Putzen usw)
Uvm..
Fragen?
Ich kenne ein gutes Labor, gute Anlaufstellen uvm…
Nicht aufgeben wenn ihr das Gefühl habt es stimmt was nicht.
Lieber auf einen EliSpot-Test bestehen, am Ende könnt ihr euren Tieren helfen.

 

 

Fragen? Ich helfe gerne!



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Quelle: Datenschutz-Konfigurator von mein-datenschutzbeauftragter.de